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Costa Blanca Towns - Benidorm |
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Mit ihren 70.000 Einwohnern ist Benidorm eine der größten Städte an der Costa Blanca. Die lebhafte Stadt im Südosten Spaniens ist ein wahres Mekka für Costa-Blanca-Touristen.
Die abwechslungsreichen Freizeitmöglichkeiten, die feinen Sandstrände mit ihrer langen Promenade, das mediterrane Klima und die Nähe zur Provinzhauptstadt Alicante machen aus Benidorm ein Top-Urlaubsziel.
Wenn man die vielen Urlauber mit einbezieht, die in den Sommermonaten scharenweise die Sonne an der Marina Alta aufsuchen, zählt die Stadt durchschnittlich 100.000 Einwohner. In den letzten Jahrzehnten hat sie sich in demographischer und architektonischer Hinsicht einem außerordentlichen Wandel unterzogen.
Bedenkt man, dass die heute äußerst lebhafte Stadt Ende der 50er Jahre gerade einmal 5.000 Einwohner zählte, ist die atemberaubende Skyline umso beeindruckender. In einem wahren Immobilienboom wurden unzählige Hotels entlang der Strandpromenade hochgezogen und brachten Benidorm hinter Manhattan den zweiten Platz in Bezug auf die Anzahl der Wolkenkratzer pro Quadratmeter ein. Inmitten dieses Hochhausdschungels befindet sich das Vier-Sterne-Hotel Bali, das mit 186 Metern das höchste Hotel Spaniens ist.
Die kilometerlangen Sandstrände sind sowohl bei den Einheimischen, als auch bei den Besuchern meist der Mittelpunkt des Geschehens. Entlang der Promenade fällt es nicht schwer, in den vielen Bars, Kneipen und Tanzlokalen die Nacht zum Tag zu machen. Tagsüber locken an den sauberen Stränden, die von der Europäischen Union mit der Blauen Fahne ausgezeichnet wurden, die Anbieter verschiedenster Wassersportarten.
Die Nightlife-Metropole blickt auf mehrere Jahrhunderte Geschichte zurück. Im Jahre 1325 wurde Benidorm von Admiral Bernat de Sarría gegründet. Als dem damals sehr einflussreichen Lehnsherrn das Land zuerkannt wurde, errichtete er auf dem Gelände eine Villa und ein Schloss. Jahrzehnte später fiel das Territorium in die Hände des Fürstentums Denia. Im Jahre 1448 überfielen Piraten den Küstenort und schleppten über die Hälfte der Bewohner als Sklaven ab. Die geringe Bevölkerung erholte sich nur schwer von diesem Schlag.
Erst gegen Ende des 17. Jahrhundert nahm sie langsam wieder zu, das Schloss wurde erweitert und ein neuer Wassergraben sorgte dafür, dass auch das Hinterland bewässert werden konnte und somit ein Anziehungspunkt für neue Ortschaften war. Während Benidorm Anfang des 18. Jahrhunderts nur 216 Einwohner zählte, stieg diese Zahl gegen Ende des Jahrhunderts auf beträchtliche 2.700 Personen an.
Während des 19. und 20. Jahrhunderts wuchs die Ortschaft weiter, der Hafen wurde vergrößert und erste touristische Attraktionen errichtet. Anfang der 50er Jahre vollzog sich der Wandel vom Fischerdorf zum Urlaubsort schließlich komplett. Der 1967 erbaute Flughafen Altet in Alicante unterstützte diese Entwicklung noch zusätzlich.
Feste in Benidorm nehmen wie in allen spanischen Regionen eine besondere Stellung ein. Während der größten Patronatsfeste im November zu Ehren der Jungfrau Virgen del Sufragio und des Apostel San Jaime wird fünf Tage lang ausgelassen gefeiert. Im März finden die eher für die Provinz Valencia typischen Fallas ebenfalls in Benidorm statt. Das beliebte Fest wird zu Ehren des Schutzpatrons der Tischler abgehalten. Kunstvoll kreierte Pappmachefiguren fallen dann den Flammen zum Opfer, und der Frühling kann seinen Einzug halten. Im Oktober wird mit den Feierlichkeiten der Moros y Cristianos die Vertreibung der Mauren aus Spanien nachgestellt. Hinzu kommt seit 1954 das alljährliche Internationale Liederfestival.
Und für alle, die mehr wollen als nur Sonne, Sand und Meer, bietet in unmittelbarer Nähe ein breites Angebot an Freizeitparks die erwünschte Abwechslung.
Aqualandia erwartet leidenschaftliche und angehende Wasserratten. Auf über 150.000 Quadratmetern können sich Jung und Alt dem nassen Vergnügen hingeben. Zahlreiche Rutschen und mehrere Planschbecken bieten genügend Platz, um sich nach Herzenslust auszutoben.
In dem nahe liegenden Terra Mítica ist es zwar nicht nass, aber trotzdem nicht weniger ruhig. In den einzelnen Bereichen des riesigen Themenparks kommt man in den Genuss, Ägypten, Rom, Griechenland und das spanische Festland mit seinen Inseln innerhalb eines Tages an ein und demselben Ort zu erleben. Achterbahnen, Karussells, authentische Shows und vieles mehr ziehen die Besucher in den Bann.
In Terra Natura geht es im wahrsten Sinne des Wortes tierisch zu. Ob große oder kleine Tiere, von Enten über Krokodile bis hin zu Nashörnern und den beliebten grauen Dickhäutern gibt es jede Menge Lebewesen zu beobachten. Besonders reizvoll für alle Hartgesottenen ist der persönliche Kontakt mit den freundlichen Bewohnern des Haibeckens. Hier kann man im schützenden Neoprenanzug den Haien von Angesicht zu Angesicht gegenüber treten. Dieser Spaß ist jedoch nicht im Eintrittspreis enthalten.
Das Mundomar lässt die Herzen aller Delfin-Fans höher schlagen. Täglich erfreuen die lustigen und klugen Tiere mit ihren Kunststücken das Publikum. Und in den aufregenden Wasser-Shows dürfen natürlich auch ihre Freunde, die Seelöwen, nicht fehlen. Zu den weiteren Stars des Parks gehören unter anderem noch stolzierende Flamingos, lustig watschelnde Pinguine und bunte Papageien in ihrem riesigen Gehege. |